Veranstaltungen in der Vergangenheit
In unserer Kirchengemeinde finden verschiedenste Veranstaltungen statt. Eine Auswahl davon seit 2011 haben wir hier für Sie archiviert:
Sonntag, 22. April (9.30 Uhr; Auferstehungskirche)
Tanzgottesdienst zur Auferstehung
Ostern erzählt von der Verwandlung des Dunklen in Licht, der Trauer in Hoffnung, vom Tod ins Leben. Es ist ein Prozess, eine Bewegung, die im Tanz sichtbar und nachvollziehbar werden kann.
Die Tänzerin Sophie Habenicht wird im Gottesdienst am 22. April Auferstehung tanzen nach Musik von J.S. Bach.
In Texten und biblischen Geschichten wird der Gottesdienst der Auferstehung in unserem Leben nachgehen. Es musizieren Sirka Schartz-Uppendieck (Orgel) und Michael Herrschel (Klarinette).
Sonntag, 18. März (9.30 Uhr)
Liedpredigt zum Lutherchoral "Christ lag in Todesbanden"
2012 ist das Jahr von „Reformation und Kirchenmusik". Aus diesem Anlass gibt es in der Auferstehungskirche einige Gottesdienste, die einen Choral Martin Luthers in den Mittelpunkt stellen.
Die Reformation war nicht nur eine Glaubens- sondern auch eine Singbewegung. Durch die Lieder verbreiteten sich der neue Glaube rasch im ganzen Land, erreichte Kopf und Herzen der Menschen und schenkte ihnen eine ganz neue Möglichkeit, selbst ihrem Glauben Ausdruck zu geben.
Den Anfang der Liedpredigten macht am Sonntag Lätare der Osterchoral „Christ lag in Todesbanden". Martin Luther hat hierbei auf ein bekanntes mittelalterliches Osterlied zurückgegriffen und ein reformatorisches Osterlied daraus geschaffen: Bildreich und wortgewaltig erzählt er vom Kampf zwischen Leben und Tod, der mit dem Sieg des Lebens endet.
Sonntag, 4. März (9.30 Uhr):
Theatergottesdienst zur
Uraufführung der Kammeroper „Der starke Wanja" im Stadttheater Fürth
„Der starke Wanja" ist das letzte Werk des im Sommer 2011 verstorbenen Autors Horst Hawemann (1940 – 2011), der das Opernlibretto nach dem Buch „Die Abenteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler schrieb. Otfried Preußler (geb. 1923) gehört zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren. Welterfolge wie „Räuber Hotzenplotz", „Krabat" oder „Die kleine Hexe" stammen aus seiner Feder.
Die Musik schrieb der Fürther Komponist Peter Fulda, der auch die musikalische Leitung der Produktion übernimmt.
Die Handlung spielt in einem kleinen russischen Dorf. Der Bauernjunge Wanja lebt glücklich bei seiner Tante Akulina. Aber seine beiden Brüder sind sehr verärgert, denn Wanja liegt stundenlang in der Sonne und macht um die Arbeit einen großen Bogen.
Eines Tages erscheint ein alter Pilger bei der Familie und prophezeit dem Müßiggänger, dass er eines Tages Zar werden wird. Dafür müsse er allerdings sieben Jahre schweigend auf dem Ofen verbringen und nur Sonnenblumenkerne essen, bis er stark genug sein werde, um das Dach des Hauses zu heben.
Von Jahr zu Jahr wird er stärker, aber auch die Gehässigkeiten der Brüder werden immer schlimmer.
Nach sieben Jahren macht er sich auf in Richtung der weißen Berge, wo die Zarenkrone auf ihn wartet.
Viele Abenteuer liegen auf seinem Weg, bevor er sein Ziel erreichen kann.
Die Kammeroper vergegenwärtigt, wie viel Kraft und Geduld ein Mensch benötigt, um ein hohes Ziel zu erreichen.
Und der Mut sich Zeit zu lassen, ist in einer schnelllebigen Zeit eine seltene Tugend.
Der Unterschied zwischen Langeweile und lange Weile haben, das Schweigen, die Geduld und das In-sich-Gehen sind durchaus theologische Themen, die Berge versetzen, die Welt aus den Angeln heben oder ein Hausdach anheben können.
So sind der Mut, die Stärke und die Geduld des Bauernjungen Wanja nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein nachdenkenswertes Vorbild.
Beim Theatergottesdienst wird auch ein musikalischer Ausschnitt aus der Kammeroper zu hören sein. Matthias Heilmann/Wolfgang Vieweg
Die Passionsandachten, immer mittwochs um 19.30 Uhr, beschäftigen sich in diesem Jahr mit der aktuellen Ausstellung: „Todsünden ? – Sieben Fragen an mein Leben". Jeder Abend lädt ein zur Beschäftigung mit einem Bild und zur Auseinandersetzung mit einer der sog. „Todsünden". Einen Spiegel wollen uns diese Bilder vorhalten und zum Nachdenken anregen: Bin ich noch in der Spur des Lebens oder bereits auf die falsche, dem Tod verhaftete Bahn geraten? Die Themen der einzelnen Abende lauten:
7. März: „Der stolze Hirsch und seine Träume";
14. März: „Schlafen, schlafen ..."
21. März: „Zähne zeigen";
28. März: „Alle, nur ich nicht ... warum?"
Ab Mittwoch, 29. Februar (19.30 Uhr, Kirche): Ausstellung "Todsünden? Sieben Fragen an mein Leben"
Auf Anregung des Arbeitskreises Kunst und Kirche haben die Malerin Kerstin Hlawa und der Maler Robert Baloiu unter dem Motto „Todsünden? Sieben Fragen an mein Leben" je einen siebenteiligen Bilderzyklus geschaffen. Die Vernissage findet am Mittwoch, dem 29. Februar im Rahmen einer Passionsandacht in der Auferstehungskirche statt. Sirka Schwartz-Uppendieck spielt dabei als musikalische Umrahmung die Nummern 1 und 2, „Ira" (Zorn) und „Superbia" (Hochmut, Stolz) aus dem Orgelzyklus „Die sieben Todsünden" von Horst Lohse. Michael Herrschel liest dazu die Prosaminiaturen: „Hilfe, nicht streiten!" und „Der Pfau im Spiegel". Die Ausstellung ist von 29. Februar bis zum 7. April zu sehen (täglich 10-16 Uhr, ab 25. März 10-18 Uhr).
Sonntag, 5. Februar (9.30 Uhr; Kirche)
Literaturgottesdienst "Die Sintflut"
Michael Herrschel (Einführung zur abendlichen Lesung) • Sirka Schwartz-Uppendieck (Orgel) • Irene Stooß-Heinzel (Predigt)
In den verregneten Wintermonaten habe ich eine Erzählung geschrieben, die ich am Sonntag, den 5. Februar in der Auferstehungskirche vorstellen will: „Die Arche im Kristall", frei nach biblischen Motiven. Beim Literaturgottesdienst um 9.30 Uhr lese ich kurze Auszüge. Die Predigt dazu wird Pfarrerin Irene Stooß-Heinzel halten.
Und am Abend um 17.00 Uhr folgt dann die komplette Geschichte, im Dialog mit spannender atmosphärischer Musik, interpretiert von Sirka Schwartz-Uppendieck auf Orgel und Harmonium: Geheimnisvolles Windrauschen werden wir hören, ebenso auch Vogelstimmen und ein Seemannslied…
Zur Einstimmung hier eine kleine Vorschau auf die Handlung:
Magister Dragon hat ehrgeizige Pläne. Er will ein Schiff bauen, so groß, wie es noch keines gab. Und neue, sichere Häfen: denn die Wetterforscher prophezeien, dass das Wasser an den Küsten steigen wird. Aber Magister Dragon verspekuliert sich: Das Wasser steigt schneller als gedacht. Die Küstenstädte versinken im Chaos, und die Seefahrt bricht zusammen. Magister Dragon macht bankrott. Was wird nun aus seinem kühnen Traum, seinem Schiff? Halbfertig und verwaist steht es in einer Werft, flussaufwärts am Saum des Gebirges. Die Bewohner des benachbarten Dorfes betrachten es mit begehrlichen Blicken. Sie laufen zum Großgrundbesitzer Noach und bestürmen ihn: „Nimm das Ding in Besitz! Lass es uns zu Ende bauen! Hilf uns – sonst ertrinken wir alle!" Noach zögert. Er fühlt sich zu alt für dieses Abenteuer. Aber seine Frau Yonda macht sich bereits auf die Suche nach dem ehemaligen Chefkonstrukteur von Magister Dragon. Er heißt Baruel, soviel weiß sie. Und er lebt ganz zurückgezogen. Wenig später stehen Yonda und Noach vor Baruels Tür – und hinter ihnen eine aufgebrachte Menge, die auf rasches Handeln drängt. Baruel öffnet: ein bedächtiger Mensch, eingesponnen in seine eigene Welt. In Kristallvitrinen hütet er Hunderte von Schiffsmodellen, die er weitschweifig erklären will. Da fliegt ein Stein durchs Fenster. Nur durch einen Trick bringt Noach Baruel soweit, dass er im letzten Moment das richtige Modell mitsamt den Konstruktionszeichnungen herausrückt. Mit dem Mut der Verzweiflung stürzen sich jetzt alle in die Arbeit. Sie ist kaum zu bewältigen. Denn das Schiffsinnere ist so riesig, dass eine ganze Stadt darin Platz hat! Unmengen von Lebensmitteln werden eingelagert, ein Süßwasserspeicher angelegt, und ringsherum sogar ein Park, der vielen Tieren Obdach bietet. Während Noach unter Erschöpfung leidet und bald nur noch schlafen kann, sieht Yonda aus allen Himmelsrichtungen, auf Booten und Flößen, Flüchtlinge herankommen. Sie begehren Aufnahme in das Schiff. Yonda hilft nach Kräften. Die Leute aus dem Dorf protestieren: Sie wollen die Schotten dichtmachen. Aber wie soll das gehen, solange das Schiff nicht fertig ist? Als ein spielendes Kind aus Noachs Familie beinahe in den Fluten umkommt, wird endgültig klar, dass nicht mehr viel Zeit bleibt… Michael Herrschel
Sonntag, 5. Februar 2012 (17 Uhr; Kirche)
Autorenlesung "Worttheater: Die Arche im Kristall"
Das Wasser an den Küsten steigt bedenklich. Ein Fernhändler macht bankrott beim Versuch, das größte Schiff der Welt zu bauen. Der alte Noach wird bestürmt, den verwaisten Kahn flottzumachen. Er zögert, aber dann ertrinkt seine Enkeltochter beinahe in den Fluten. Es bleibt nicht mehr viel Zeit…
Michael
Herrschel erzählt eine freie Fantasie über die biblische Sintflut-Geschichte.
Sirka Schwartz-Uppendieck begleitet den Text mit experimenteller Orgelmusik.
2012
- Sonntag, 23. Oktober (11 Uhr; Auferstehungskirche)
Vortrag „erben - schenken – stiften" von Falko Bode, Notar
Die gesetzliche Erbfolge hat oftmals unerwünschte Auswirkungen und begünstigt durch die Verteilung auf viele Köpfe die Zerschlagung von Werten. Jeder von uns hat es aber in der Hand, seinen Wünschen entsprechend zu schenken und zu testieren und so nicht nur die Achtung des eigenen Willen zu erreichen, sondern Frieden zu stiften und die erschaffenen Werte zu schützen. Der Referent geht auf die zivil- und erbschaftsteuerlichen Rahmenbedingungen ein und er behandelt auch steuerlich privilegierte Zuwendungen zugunsten kirchlicher, mildtätiger und gemeinnütziger Erben, ferner die Möglichkeit der Errichtung einer Stiftung.
Der Notar Falko Bode ist Praktiker der vorsorgenden erbrechtlichen Beratung und Gestaltung. Seit 2001 amtiert er in Fürth.
- Freitag, 21. Oktober (16 Uhr; Auferstehungskirche. Treffpunkt: vor der Kirche)
Führung durch die Ausstellung
mit Wolfgang Janowsky, Direktor der Evang.-Luth. Landeskirchenstelle und Leiter der Stiftungsaufsicht in Bayern
Sonntag, 16. Oktober (9.30 Uhr; Auferstehungskirche)
Theatergottesdienst zu "Max Frisch: Graf Öderland"
Am 16. Oktober findet erneut ein Theatergottesdienst zu einer aktuellen Produktion des Stadttheaters Fürth statt. Zum 100. Geburtstag des Schweizer Schriftstellers Max Frisch inszeniert das Stadttheater das Stück „Graf Öderland", das Max Frisch selbst als seine „ihm liebste und lebendigste Arbeit" bezeichnet hat.
Das Stück zeichnet die Geschichte eines Staatsanwaltes nach, der über der Anklage gegen einen Mörder unvermittelt selbst zum Mörder wird, der mit der Axt durchs Land zieht und alle tötet, die sich seinem Anspruch auf Freiheit entgegenstellen. Auf seinem blutigen Zug durchs Land scharen sich immer mehr Anhänger um ihn, die am Ende die Revolution ausrufen und die Macht im Staat übernehmen. Die vordergründig sinnlose Tat eines Amokläufers wird so zur Anklage gegen gesellschaftliche Zwänge. Das Stück stellt die Frage nach der Notwendigkeit zum Ausbruch aus der bürgerlichen Ordnung und zum gesellschaftlichen Wandel und greift so den Fragen der Generation „Wutbürger" (Wort des Jahres 2010) voraus.
Zwang und Freiheit, Wandel und Veränderung sind die Themen, denen sich auch der Gottesdienst zu diesem Stück stellen wird. Was sagt die Bibel dazu, welche theologischen Antworten können wir zu diesen Fragen finden?
Im Gottesdienst werden Schauspieler eine Szene aus dem Stück spielen, musikalisch gestalten ihn Sirka Schwartz-Uppendieck, Orgel, Kathrin Münten, Kontrabass und Michael Herrschel, Gesang.
Sonntag, 29. Mai (9.30 Uhr)
Vorstellungsgottesdienst der KonfirmandInnen
Der diesjährige Konfirmandenjahrgang wird Anfang Juni konfirmiert. Bei einem Vorstellungsgottesdienst am 29. Mai stellt sich die Gruppe der Gemeinde mit einem selbst gestalteten Gottesdienst vor. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den "Integrationskreis Regenbogen", eine integrative Band aus Oberhausen.
Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr, Auferstehungskirche
Gottesdienst zum Sonntag Kantate
Am „Sonntag der Kirchenmusik" singt die Fränkische Kantorei Claudio Monteverdi (1567-1643): „Laudate pueri“ (Psalm 112) aus der „Marienvesper“ (1610) und A-capella-Motetten von Heinrich Schütz, Johann Pachelbel u.a. Fränkische Kantorei, Leitung und Orgel: Ingeborg Schilffarth
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Sonntag, 8. Mai
(9.30 Uhr; Auferstehungskirche) Theatergottesdienst zu „Der Hofmeister" von Bertolt Brecht In Partnerschaft mit dem Stadttheater Fürth wird Pfarrer Wolfgang Vieweg die Predigt, Lieder, Lesungen und Musik auf die Produktion „Der Hofmeister" von Bertolt Brecht abstimmen. Und auch ein Ausschnitt aus der Neuinszenierung wird Bestandteil des Gottesdienstes sein. Die Vorstellungen von „Der Hofmeister" im Stadttheater Fürth finden am 7. April (Premiere), am 8., 9. und 12. April, sowie am 10., 11. 12. und 13. Mai 2011 statt. Die Fassung von Bertolt Brecht nach der Komödie des Goethe-Zeitgenossen Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792) spiegelt auch tagesaktuelle Debatten wider: schlecht bezahlte Lehrer, Eltern, die ihre Kinder nicht verstehen und eine politische Öffentlichkeit, die sich ihre Ratlosigkeit in der Bildungsmisere nicht eingestehen kann. In „Der Hofmeister" werden diese Diskussionen zur Zerreißprobe für den Lehrer Läuffer, der ein kärgliches Dasein als Hofmeister (Privatlehrer) bei einem adligen Major fristet. Er soll den unmündigen Kindern Leopold und dem schwärmerischen Mädchen Gustchen Manieren und Bildung beibringen. Die attraktive Gustchen hat ihrem Vetter Fritz Treue geschworen, glaubt sich aber vergessen, als Fritz zum Studium abreist und sich nicht mehr blicken lässt. Das launige Spiel Gustchens bringt Läuffer in Verwirrung. Er wird ihr Ersatzkandidat. Als Gustchen vom Hofmeister ein Kind erwartet, flieht Läuffer zu einem Dorfschullehrer, bei dem er sich zum Preis der Geheimhaltung als Gehilfe verwenden lässt. Weil er seine Sinneslust als Ursache seiner Misere ansieht, bestraft er sich selbst durch Kastration. Dem Dorfschullehrer erscheint diese radikale Abtötung als höchste Qualifikation für das Pädagogenamt. Die ökonomische Schieflage zwischen Herrschaft und Untertan, die Jakob Lenz am privaten Schicksal des Hofmeisters zeigt, hat Brecht aktualisiert, verallgemeinert und den Konflikt zwischen herablassender Herrschaft und unterwürfigem Bürgertum noch verschärft. Dr. Matthias Heilmann |
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Sonntag, 1. Mai (9.30 Uhr; Auferstehungskirche)
Themengottesdienst „Arbeit"
Schon der Anfang der Bibel stellt die menschliche Arbeit als Teil des göttlichen Schöpfungsauftrages dar: der Mensch ist von Gott dazu berufen, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Die Arbeit ist aber auch Teil des Fluchs der Menschen: als Strafe für die Übertretung von Gottes Geboten wird die menschliche Arbeit mit Mühe und Anstrengung verbunden.
Trotz aller Aufklärung, trotz aller Veränderungen in unserer modernen Arbeitswelt hat sich an diesem Grunderlebnis von uns Menschen nicht viel geändert: unsere Arbeit ist für uns Lust und Frust zugleich, wir verbinden sie mit dem Sinn unseres Lebens und leiden doch zugleich an ihren Schattenseiten.
Was bedeutet also Arbeit aus theologischer Sicht? Welche Arbeit ist menschengemäß und entspricht unserem Schöpfungsauftrag? Was sagt die Bibel zu unserer modernen Arbeitswelt? Diesen und ähnlichen Fragen wird der Gottesdienst am Morgen des 1. Mai nachspüren.
Musikalisch gestaltet wird dieser Gottesdienst von Sirka Schwartz-Uppendieck und Michael Herrschel mit Arbeiterliedern und Chansons von Kurt Weill u.a.
Sonntag, 10. April
Bericht von der Gemeindeversammlung
Am Sonntag, dem 10. April, traf sich ein kleiner Kreis von Interessierten nach dem Gottesdienst zur Gemeindeversammlung. Die Vertrauensfrau berichtete über die Themen, die den Kirchenvorstand im letzten Jahr beschäftigt haben. Dabei standen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt, der Landesstellenplan und die Gemeindehaussanierung.
Der neue Landesstellenplan sieht eine Kürzung im Umfang einer halben Pfarrstelle für die Gemeinden Auferstehung und St. Michael vor. Nach langen Beratungen der beiden Gemeinden wurde nun beschlossen, dass die halbe Pfarrstelle in St. Michael gekürzt wird, beide Gemeinden aber künftig eng miteinander kooperieren werden, um die Kürzung gemeinsam aufzufangen. Wie die Kooperation im Einzelnen aussieht, soll in den nächsten Jahren entwickelt werden. Dazu gibt es ein Kooperationsteam aus beiden Gemeinden.
Der Gemeindehausumbau hat sich noch einmal um ein halbes Jahr verzögert (ursprünglich geplanter Baubeginn: Oktober 2010), ist aber nun in der konkreten Planung und Vorbereitung. Voraussichtlich werden die Umbauarbeiten im Sommer beginnen und bei zügiger Umsetzung im Dezember oder Januar nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Weitere Themen, über die verhandelt wurden, waren die Jubelkonfirmation im Juli und die Pläne für eine evangelische Schule in Fürth.
Sonntag, 3. April (11 Uhr; Auferstehungskirche)
3. Fastenrede: Medienethik
Raimund Kirch, Chefredakteur Nürnberger Zeitung/ Pfarrer Günter Kusch
Die Medien besitzen große Macht. Durch ihre Verbreitung beherrschen sie mit ihrer Weltsicht die öffentliche Meinung. Mit dem Internet ist ein neues Medium populär geworden, das nach ganz eigenen Gesetzen funktioniert.Was sagt ein Journalist zur Macht der Medien? Wie werden Konflikte zwischen Pressefreiheit und öffentlichen Interesse gelöst?
Sonntag, 27. März (11 Uhr; Auferstehungskirche)
2. Fastenrede: Grenzfragen der Medizin
PD Dr. Bert Reichert, Plastische Chirurgie/ Pfarrerin Irene Stooß-Heinzel
Ärzte, die schwere Krankheiten behandeln, geraten schnell an Grenzfragen der Medizin. Viele Ärzte behandeln ihre Patienten aus ethischen Gründen bis zum Eintreten des Todes. Heute kann ein Patient erklären, dass er Grenzen respektiert zu wissen wünscht. Gibt es eindeutige Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen? Wie weit darf die Medizin gehen um Krankheiten zu heilen?
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Sonntag, 20.
März (18 Uhr;
Auferstehungskirche) Die Auferstehungskirche ist von Kerzenlicht erfüllt. Die typischen Gesänge aus Taizé werden uns wieder auf unserem Weg durch die Passionsszeit begleiten. Der Taizé-Gottesdienst ist eine Gelegenheit, inmitten der Hektik der Zeit eine Auszeit zu nehmen. Eine Stille von ca. 10 Minuten anstelle einer Predigt verhilft uns dazu. |
Sonntag, 20. März,(11 Uhr; Auferstehungskirche)
1. Fastenrede: Hart und weich in der Erziehung
Redner: Michael Endres, Martin-Luther-Haus Nürnberg/ Dekan Jörg Sichelstiel
Erst kürzlich wurde mit dem Buch „Die
Mutter des Erfolgs" von Amy Chua wieder Härte in der Erziehung propagiert und in
der Öffentlichkeit positiv aufgenommen. Gibt es eine Wende zurück zu Strenge und
Härte in der Erziehung? Welche Werte will evangelische Bildung vermitteln?
Sonntag, 20. März 2011, 9.30 Uhr, Auferstehungskirche
Gottesdienst zum Sonntag Reminiscere: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit“
Melchior Franck: „Das trostreiche 53. Kapitel aus dem Propheten Jesaja“
Vokalensemble der Fränkischen Kantorei, Leitung und Orgel: Ingeborg Schilffarth
Mittwoch, 16. März 2011, 19.30 Uhr, Auferstehungskirche
Passionsandacht mit Musik
zur Eröffnung der Ausstellung „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ des Kunstvereins GAGA e.V. (Galerie- und Ateliergemeinschaft für Authentische Kunst für Menschen mit psychischen Problemen)
(16. bis 26. März täglich 10.00 bis 16.00 Uhr,
27. März bis 25. April täglich 10.00 bis 18.00 Uhr)
Franz Schubert (1797-1828): Impromptu As-Dur op. 90,4 (1827)
Dorothee Eberhardt (*1952): „Chamäleon“ (1990)
Sirka Schwartz-Uppendieck (Klavier)
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Samstag, 26.
Februar (9.30-15 Uhr; Gemeindesaal) Im Vorfeld des Weltgebetstages 2011 finden am letzten Februarwochenende zwei Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Gemeindehaus der Auferstehungskirche statt: Unter dem Motto „eine Reise nach Chile" lernen wir Land und Leute kennen, wir werden singen, spielen, essen, basteln... gemeinsam, für Groß und Klein ist was im Angebot dabei. Passend zum Titel des diesjährigen Weltgebetstagsgottesdienst („Wie viele Brote habt ihr") werden wir auch dieses Jahr wieder Brot backen. Am Sonntag, den 27.2., um 9.30 Uhr feiern wir dann gemeinsam den Kinder- und Jugendgottesdienst zum Weltgebetstag. Im Zentrum des Gottesdienstes steht die bunte, selbst gestaltete Mitte, in die alles einfließt, was wir über das Weltgebetstagsland erfahren haben
Damit wir gut planen können ist eine Anmeldung mit Angabe des Alters vor allem für den Samstag wichtig (entweder im Pfarramt oder über Email: karin_dietz@gmx.de) |
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Sonntag, 30. Januar (9.30 Uhr; Auferstehungskirche)
Gottesdienst mit Dada-Krippenspiel
In diesem Gottesdienst spielt die Theatergruppe der Volkshochschule Fürth
ein Krippenspiel aus der Zeit des Dadaismus. Dazu singt die Stadtkantorei Stücke
aus dem Weihnachtsoratorium
Eine Hinführung dazu finden Sie im Gemeindebrief (Monatsgruß Seite 5)
Donnerstag, 27. Januar 2011 (19.30 Uhr; Gemeindesaal)
Jahresempfang
Am Donnerstag, den 27. Januar, um 19.30 Uhr findet wieder unser jährlicher Neujahrsempfang für alle MitarbeiterInnen der Gemeinde statt.
An diesem Abend stehen der Dank für alle das Jahr über geleistete ehrenamtliche Arbeit sowie das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt. Auch Partnerinnen und Partner sind herzlich willkommen.